SPD im Weimarer Land verurteilt rassistische Ausfälle des Ex-Landrats

Veröffentlicht am 02.07.2018 in Kampf gegen Menschenfeindlichkeit

Der Kreisvorstand der SPD im Weimarer Land verurteilt die Äußerungen des ehemaligen Landrats Hans-Helmut Münchberg in der aktuellen Ausgabe des Amtsblattes. „Münchberg missbraucht zum wiederholten Male das Amtsblatt als Plattform für seine persönlichen Ansichten“, kritisiert Lukas Brauer, der Vorsitzende des Kreisverbands. „Niemand hat etwas dagegen, Probleme offen anzusprechen. Die seitenlang vorgetragenen Ausfälle des Ex-Landrats offenbaren aber einen rassistischen Geist, den wir entschieden verurteilen.“

Die SPD stehe im Bund, im Land und auch im Kreis für eine vernünftige Migrationspolitik, erklärt Brauer. Es sei ein Trauerspiel, dass man das Grundrecht auf Asyl und die völkerrechtlichen Verpflichtungen zum Schutz von Flüchtlingen immer wieder gegen Diffamierungen verteidigen müsse. Münchberg stelle sich seit Jahren neben die humanistischen Grundwerte der Verfassung und schade dem Ansehen des Weimarer Landes. „Auch unsere Wirtschaft lebt davon, dass das Weimarer Land als weltoffene und gastfreundliche Region wahrgenommen wird. Wir fordern deshalb von der neuen Landrätin eine klare und unmissverständliche Distanzierung“, so Brauer.

 

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